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Vorbereitung

Den Umzugstag vorbereiten: die letzten zehn Tage

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Wer einen Umzug bezahlt, bezahlt in erster Linie Zeit. Diese Seite sagt in der Reihenfolge, in der es zu tun ist, was Sie in den zehn Tagen vor dem Termin selbst erledigen sollten, damit die Mannschaft am Morgen tragen kann und nicht erst sortiert. Der Unterschied zwischen einer vorbereiteten und einer unvorbereiteten Wohnung sind bei drei Zimmern gut zwei Stunden.

Wagen mit Fahrer und zwei Trägern
ab 84 € je Stunde
Einpackhilfe je Kraft
ab 22 € je Stunde
Umzugskarton geliehen
0,75 € je Stück und Woche

Zehn bis sieben Tage vorher: was Vorlauf braucht

Alles, was von anderen abhängt, gehört an den Anfang. Handwerk, Ämter und Versorger arbeiten nicht in der Geschwindigkeit, in der man umzieht, und ein fehlender Anschluss hält am Ende den ganzen Tag auf. Die folgenden Punkte sind in der Reihenfolge sortiert, in der sie erledigt werden sollten.

Einen Punkt übersehen fast alle: die Frage, wo der Wagen steht. In Neuseddin, Seddin und Kähnsdorf ist das selten ein Problem, weil die Grundstücke Platz haben. Zieht es Sie aber nach Potsdam oder Berlin hinein, muss die Stellfläche vor der Tür rechtzeitig geklärt werden, und das ist eine Sache von Tagen, nicht von Stunden.

  1. Termin und Adressen schriftlich bestätigen, einschließlich Etage und Aufzug an beiden Enden.
  2. Klären, wo der Wagen an beiden Adressen halten kann und ob die Stellfläche vor der Tür beantragt werden muss.
  3. Nachsendeauftrag einrichten und die wichtigsten Adressänderungen vorbereiten.
  4. Strom, Gas und Wasser ummelden, Zählerstände am Umzugstag ablesen, das gilt für beide Wohnungen.
  5. Wenn die Einbauküche mitgeht: das Fachhandwerk für Wasser und Strom bestellen, wir nehmen die Küche ab und setzen sie wieder, den Anschluss macht der Handwerker.
  6. Kartons und Packmaterial bestellen, lieber fünf zu viel als drei zu wenig.
  7. Kinderbetreuung und Tierunterbringung für den Tag organisieren, das entspannt mehr als jede Packhilfe.
  8. Sperrige Sachen aussortieren, die nicht mitsollen, und deren Entsorgung getrennt planen.

Packen in einer Reihenfolge, die trägt

Als Faustwert brauchen Sie einen bis anderthalb Umzugskartons je Quadratmeter Wohnfläche, bei vollen Bücherwänden mehr. Ein Karton sollte nicht schwerer als zwanzig Kilogramm werden, sonst reißt er oder er wird zum Risiko auf der Treppe. Bücher gehören deshalb in kleine Kartons und Kissen in große.

Gepackt wird von oben nach unten und von selten nach häufig. Wer im Dachgeschoss anfängt, hat den langen Weg hinter sich, solange noch Kraft da ist, und die Küche bleibt bis zuletzt benutzbar. Wer umgekehrt vorgeht, packt am letzten Abend die schwersten Räume.

Ein geliehener Karton kostet 0,75 € je Stück und Woche, eine Kleiderkiste mit Stange kostet 2,95 € je Stück und Woche. Die Kisten nehmen einen Schrankmeter Kleidung samt Bügel auf, das erspart das Aus- und Wiedereinräumen. Wir bringen beides vorher und holen es nach dem Umzug wieder ab.

  1. Keller, Dachboden und Abstellräume zuerst, dort steht das Meiste und das Unwichtigste.
  2. Danach Zimmer für Zimmer, immer ein Raum zu Ende, nie zwei halb.
  3. Jeden Karton an der Seite beschriften, nicht auf dem Deckel: Auf dem Stapel sieht man nur die Seiten.
  4. Zielraum auf den Karton schreiben, nicht den Herkunftsraum. Getragen wird nach dem Ziel.
  5. Geschirr hochkant in Papier wickeln, Gläser einzeln, Hohlräume mit Papier ausstopfen, bis nichts mehr klappert.
  6. Schwer unten, leicht oben, und Kartons nur so voll, dass sich der Deckel schließt.
  7. Zwei Kartons mit dem, was zuerst gebraucht wird, deutlich kennzeichnen und zuletzt einladen.
  8. Schrauben, Dübel und Beschläge in beschriftete Beutel, jeweils an das Möbelstück geklebt.

Der Abend davor

Am Vorabend geht es nur noch darum, dass am Morgen nichts gesucht werden muss. Jeder Handgriff, der dann noch offen ist, hält vier Leute gleichzeitig auf. Rechnen Sie mit anderthalb Stunden für diese Liste, dann haben Sie Luft.

Kühl- und Gefriergerät brauchen den längsten Vorlauf: Abtauen dauert je nach Eisschicht eine halbe Nacht, und das Wasser will aufgefangen werden. Wer das am Morgen anfängt, hat eine Pfütze auf dem Weg, über den alle tragen.

Was am Abend vorher erledigt sein sollte

  • Kühlschrank und Gefriertruhe abgetaut, ausgewischt, Türen angelehnt.
  • Waschmaschine abgestellt, leer gepumpt und die Transportsicherung eingedreht.
  • Betten abgezogen und zerlegt, sofern sie nicht am Morgen noch gebraucht werden.
  • Eine Kiste mit Werkzeug, Putzzeug, Toilettenpapier, Handtuch und Ladekabeln griffbereit.
  • Schlüssel für beide Wohnungen sortiert, Zweitschlüssel bei jemandem, der erreichbar ist.
  • Getränke für den Tag kaltgestellt, für alle, die tragen.
  • Das, was auf keinen Fall in den Wagen soll, zusammengestellt und in das eigene Auto geräumt.
Fast leere Küche mit offenen Schränken, Wasserkocher, zwei Tassen und gestapelten Umzugskartons
Fast leere Küche mit offenen Schränken, Wasserkocher, zwei Tassen und gestapelten Umzugskartons

Am Morgen: wie der Wagen an das Haus kommt

Ein Koffer-Lkw mit 20 Kubikmetern ist reichlich sieben Meter lang und braucht über drei Meter Höhe. Auf vielen Grundstücken hier passt das, aber nicht unter jedem Carport und nicht unter jedem tief hängenden Kiefernast. Prüfen Sie am Vortag, wie weit wir heranfahren können, und sagen Sie es uns lieber am Telefon als am Morgen.

Der zweite Punkt ist der Untergrund. Ein Weg aus Betonplatten trägt, blanker Sand nach zwei Regentagen nicht mehr. Wenn Sie unsicher sind, halten wir auf der befestigten Fläche und tragen das Stück, das fehlt. Das ist immer noch schneller, als einen festgefahrenen Wagen herauszuziehen.

Am Zielort gilt dasselbe, nur kennt es dort niemand. Fahren Sie einmal vorher hin und schauen Sie sich an, wo ein siebeneinhalb Meter langes Fahrzeug stehen kann, ohne die Zufahrt des Nachbarn zu blockieren.

Was vor der Ankunft geklärt sein sollte

  • Zufahrt und Standfläche für einen Wagen von reichlich sieben Metern Länge.
  • Durchfahrtshöhe unter Carport, Torbogen und Ästen.
  • Eigene Fahrzeuge weggefahren, Nachbarn auf den Tag hingewiesen.
  • Ein durchgehend freier Weg von der Wohnungstür bis zum Bordstein, ohne Teppichläufer.
  • Treppenhaus und Türrahmen bei Bedarf abgedeckt, Haustür feststellbar.
  • Hunde und Katzen in einem Raum, der zuletzt geräumt wird, mit Zettel an der Tür.

Was Zeit kostet und was Zeit spart

Ein Wagen mit Fahrer und zwei Trägern kostet ab 84 € je Stunde. Alles, was die Mannschaft am Morgen noch selbst packen muss, läuft also zum vollen Satz, während dieselbe Arbeit als Einpackhilfe an einem ruhigen Vortag ab 22 € je Stunde kostet. Deshalb ist die Einpackhilfe der Posten, der sich am schnellsten rechnet, wenn Sie es nicht selbst schaffen.

Zerlegen und Wiederaufstellen von Möbeln ist ein eigener Posten, ab 26 € je Stunde je Kraft und Stunde. Grobe Richtwerte aus der Praxis: ein Doppelbett zerlegt und wieder aufgebaut dauert eine halbe Stunde, ein dreitüriger Kleiderschrank je nach Bauart vierzig Minuten bis über eine Stunde, eine Küche ist ein halber Tag für zwei Leute.

Sparen können Sie an anderer Stelle, ohne dass es jemandem weh tut: Alle Kartons an einer Stelle im Flur stapeln statt in sechs Zimmern verteilt, Schranktüren aushängen, wo sie klemmen, und die Fahrstuhlschlüssel bereithalten. Das sind drei Kleinigkeiten, die zusammen leicht eine Stunde ausmachen.

Was Kunden vor dem Termin fragen

Wie viele Kartons brauche ich wirklich?
Rechnen Sie einen bis anderthalb Kartons je Quadratmeter Wohnfläche. Eine Zweizimmerwohnung mit sechzig Quadratmetern landet also bei sechzig bis neunzig Stück, Bücher und Geschirr treiben die Zahl nach oben. Geliehene Kartons können Sie großzügig bestellen, bezahlt wird nach Woche und zurückgehen darf, was übrig bleibt.
Muss ich alles selbst packen?
Nein, wir packen auf Wunsch mit, das läuft als Einpackhilfe, ab 22 € je Stunde je Kraft und Stunde. Sinnvoll ist der Mittelweg: Sie machen Kleidung, Bücher und Deko, wir machen Küche und Geschirr. Das ist der Teil, der am längsten dauert und am ehesten zu Bruch geht.
Was passiert, wenn der Wagen nicht auf das Grundstück kommt?
Dann halten wir auf dem befestigten Weg oder an der Straße und tragen das Stück zu Fuß. Das kostet Zeit, aber es ist planbar, wenn wir es vorher wissen. Sagen Sie uns beim Rundgang, wie die Zufahrt aussieht, besonders nach Regen.
Wann fangen Sie morgens an?
In der Regel früh am Vormittag, der genaue Zeitpunkt steht in der Bestätigung. Für eine Zweizimmerwohnung im Ort reicht der Vormittag meist aus, ein Haus mit Keller und Nebengebäuden ist ein voller Arbeitstag. Rufen Sie an, dann planen wir rückwärts von Ihrer Übergabe.
Soll ich die Schränke ausräumen?
Ja, Schränke werden leer transportiert, auch die Schubladen. Eine Ausnahme sind Kleiderschränke, deren Inhalt in Kleiderkisten umzieht, das geht schneller als Ausräumen und Wiedereinräumen. Hängeschränke der Küche müssen in jedem Fall leer sein.
Was nehme ich besser selbst mit?
Papiere, Schmuck, Bargeld, Medikamente, Ladegeräte und alles, was am ersten Abend gebraucht wird. Diese Sachen gehören in das eigene Auto und nicht auf den Wagen. Pflanzen fahren ebenfalls besser bei Ihnen mit, im Laderaum stehen sie zwischen Möbeln.
Muss ich beim Umzug dabei sein?
An einer der beiden Adressen sollte jemand sein, der entscheiden kann, was wohin kommt. Ist das nicht möglich, arbeiten wir nach einem Raumplan und beschrifteten Kartons. Das funktioniert, verlangt aber eine sorgfältige Beschriftung im Voraus.

Was wir am Umzugstag mitbringen

Decken, Gurte, Sackkarre, Werkzeug und Folie sind an Bord, ohne dass Sie danach fragen müssen. Was zusätzlich nötig wird, besprechen wir vorher und nicht auf der Rechnung.

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  • Im Angebot steht eine Zahl, keine Spanne, und die gilt bis zum Termin
  • Am Apparat sitzt der Betrieb selbst und nicht eine Vermittlungszentrale
  • Für lange Strecken arbeiten wir mit festen Betrieben, die wir selbst kennen
  • Gehaftet wird nach Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Ladung

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Termin steht, Liste abgearbeitet

Wenn Sie unsicher sind, was noch offen ist, gehen wir die Wohnung vorher gemeinsam durch und sagen, was bis wann fertig sein sollte.

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