Vergleich
Sperrmüll anmelden oder abholen lassen: der Vergleich
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Die kommunale Sperrmüllabfuhr kostet Sie in der Regel nichts und nimmt dafür nur bestimmte Sachen, nur in begrenzter Menge und nur an einem Termin, den sie selbst setzt. Eine Abholung durch den Betrieb kostet Geld und nimmt Ihnen dafür den Termin, den Weg aus dem Keller und die Trennung der Sorten ab. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet sich an vier Punkten, und einer davon ist fast immer das Datum.
- Abfuhr ist billiger, Abholung ist planbar
- Die Abfuhr betritt kein Haus
- Beide Wege lassen sich kombinieren
- Wir sagen am Telefon, wenn sich das Warten lohnt
- Einzelstück abholen
- ab 58 €
- Kleine Ladung bis 3 m³
- ab 129 €
- Aus dem Keller getragen
- ab 18 € je Stunde
Zwei Verfahren für zwei verschiedene Probleme
Die kommunale Abfuhr funktioniert nach einem festen Ablauf: Sie melden Ihren Sperrmüll an, geben an, was und wie viel es ist, und bekommen einen Termin genannt. An diesem Tag muss alles am Straßenrand stehen, in der Regel früh am Morgen, weil das Fahrzeug irgendwann zwischen Sonnenaufgang und Nachmittag kommt. Wer nicht da ist, verlässt sich darauf, dass der Stapel bis dahin unangetastet liegen bleibt.
Die Abholung durch einen Betrieb funktioniert umgekehrt. Der Termin wird verabredet, die Kräfte kommen ins Haus, tragen selbst aus Keller, Dachboden oder Garage heraus und nehmen auch das mit, was die Abfuhr stehen lässt. Sie bekommen dafür eine Rechnung und den Entsorgungsnachweis.
Welche Mengen die Gemeinde annimmt, wie angemeldet wird und was als Sperrmüll gilt, regelt die Abfallsatzung des Landkreises. Diese Seite gibt sie bewusst nicht wieder, weil sich Fristen und Mengen ändern, ohne dass ein Text im Netz davon erfährt. Fragen Sie das dort ab, bevor Sie planen.
Was am Straßenrand erfahrungsgemäß liegen bleibt
Sperrmüll ist in den meisten Satzungen als sperriger Einrichtungsgegenstand aus dem Haushalt beschrieben. Das ist enger, als die meisten denken. Alles, was aus dem Bauen kommt, alles Flüssige, alles mit Motor und alles, was in einen Sack passt, fällt üblicherweise heraus, und zwar unabhängig davon, wie lästig es ist.
Bleibt ein Teil des Stapels stehen, steht er mitten im Weg, und das ist die ärgerlichste Variante. Sortieren Sie deshalb vor der Anmeldung einmal durch und legen Sie fest, was die Abfuhr nimmt und was jemand anderes fahren muss.
Sorten, die die Abfuhr häufig nicht mitnimmt
- Bauschutt, Fliesen, Waschbecken, Toiletten, Fenster und Türen aus einem Umbau.
- Farben, Lacke, Lösungsmittel, Altöl und alles andere aus dem Regal mit den Dosen.
- Autoteile, Altreifen, Batterien und Motorgeräte mit Restbenzin.
- Loses Kleinzeug in Säcken und Kartons, das nicht sperrig, sondern nur viel ist.
- Gartenabfall, Erde, Wurzelstöcke und Zaunreste.
- Elektrogeräte, für die vielerorts ein eigener Weg gilt.
Vier Lagen, in denen der Termin zu spät kommt
Die Abfuhr kostet nichts, aber sie kostet Wartezeit, und Wartezeit ist nicht immer gratis. Bei einer Wohnungsübergabe hängt an einem Datum die Miete für einen weiteren Monat, bei einem Hausverkauf der Fototermin des Maklers. Gegen solche Beträge ist eine Abholung schnell die billigere Lösung.
Dazu kommt der Punkt, den viele unterschätzen: Die Abfuhr betritt kein Gebäude. Was im Keller steht, muss vorher jemand hochtragen, und genau daran scheitern die meisten Pläne, besonders wenn es um einen Haushalt geht, den ältere Angehörige hinterlassen haben.
Wann das Warten praktisch nicht funktioniert
- Die Wohnung wird übergeben und der Termin liegt nach dem Übergabedatum.
- Die Sachen stehen im Treppenhaus, im Flur oder vor der Heizung und müssen sofort weg.
- Alles liegt im Keller, auf dem Dachboden oder in der Laube und niemand kann es tragen.
- Das Haus ist ein Zweitwohnsitz und am Abfuhrtag ist niemand vor Ort.
- Der Stapel stünde tagelang an der Straße und wird garantiert durchwühlt.
Kleine Mengen, die zwischen zwei Terminen anfallen
| Posten | Wofür es gedacht ist | Preis |
|---|---|---|
| Einzelstück | Sofa, Matratze, Schrank oder Waschmaschine | ab 58 € |
| Kleine Ladung | was die Abfuhr stehen gelassen hat, bis 3 m³ | ab 129 € |
| Halbe Ladung | Keller, Garage oder Gartenhaus, bis 6 m³ | ab 218 € |
| Kellerabteil | bis 8 m², ausgefegt zurück | ab 189 € |
Wann Sie besser warten
Es gibt reichlich Fälle, in denen wir am Telefon zur Anmeldung raten und nicht zu uns. Wenn eine Couch und ein Schrank im Erdgeschoss stehen, die Haustür zur Straße zeigt und kein Termindruck besteht, dann gibt es keinen Grund, Geld auszugeben. Dasselbe gilt für ein einzelnes Bett nach einem Zimmerwechsel.
Rechnen lohnt sich ab dem Punkt, an dem etwas getragen werden muss oder an dem mehrere Sorten anfallen. Ein Einzelstück abzuholen kostet Sie Geld, das Sie mit zwei Wochen Geduld sparen. Drei Kubikmeter gemischter Keller dagegen sind mit der Abfuhr gar nicht zu lösen, weil sie einen Teil davon nicht anfasst.
Wir sagen das auch so, wenn Sie anrufen. Eine Fahrt für eine Matratze, die auch der Sperrmüll genommen hätte, bringt uns wenig und kostet Sie unnötig.
Der Mischweg, den wir am häufigsten fahren
In der Praxis läuft es bei einem ganzen Haushalt fast immer auf beides hinaus. Was die Abfuhr nimmt und ohnehin schon oben steht, wird angemeldet und an die Straße gestellt. Alles, was getragen, getrennt oder gewogen werden muss, fahren wir. Das ist in Summe der günstigste Weg, und er braucht nur etwas Planung.
Damit das aufgeht, muss die Reihenfolge stimmen. Zuerst wird sortiert, dann wird die Abfuhr angemeldet, dann kommen wir für den Rest. Andersherum steht am Ende ein Haufen an der Straße, den niemand holt, und eine Ladung, die halb leer wegfährt. Kleine Restmengen bis drei Kubikmeter laufen bei uns als Pauschale, ab 129 €.
Soll zusätzlich aus dem Keller oder vom Dachboden getragen werden, kommt die Räumarbeit nach Zeit dazu, ab 18 € je Stunde je Kraft und Stunde. Der Kellerraum wird danach ausgefegt, und die Belege der Annahmestelle bekommen Sie mit der Rechnung.
Häufige Fragen zum Weg über die Abfuhr
- Melden Sie den Sperrmüll für mich an?
- Nein, die Anmeldung läuft über den Anschlusspflichtigen, also über Sie als Eigentümer oder Mieter. Wir sagen Ihnen aber beim Rundgang, welcher Teil Ihres Stapels nach Sperrmüll aussieht und welcher nicht. Das erspart die häufigste Enttäuschung.
- Kommen Sie auch, wenn nur ein Teil liegen geblieben ist?
- Ja, das ist eine unserer häufigsten Fahrten. Ein Einzelstück kostet ab 58 €, eine kleine Restmenge bis drei Kubikmeter kostet ab 129 €. Wenn es passt, hängen wir solche Fahrten an eine ohnehin geplante Tour in der Gemeinde.
- Was ist günstiger, wenn ich Zeit habe?
- Eindeutig die Anmeldung bei der kommunalen Abfuhr, solange alles ebenerdig steht und in die Sperrmülldefinition fällt. Sie zahlen dann nichts außer Ihrer eigenen Arbeit. Wir kosten Geld und verkaufen Ihnen dafür Termin, Trageweg und Sortierung.
- Holen Sie die Sachen aus dem Keller oder nur von der Straße?
- Wir tragen heraus, das ist der eigentliche Unterschied zur Abfuhr. Keller, Dachboden, Laube und Garage gehören dazu, auch über Bodentreppen. Sie müssen nichts vorbereiten, außer den Weg freizuräumen.
- Wie schnell können Sie kommen?
- Für kleine Mengen in der Gemeinde und den Nachbarorten meist innerhalb weniger Werktage, bei einem ganzen Haushalt nach dem Rundgang und der Freigabe des Angebots. Rufen Sie mit Ihrem Übergabedatum an, dann rechnen wir rückwärts.
- Bekomme ich einen Nachweis über die Entsorgung?
- Ja. Was wir abfahren, geht zur Annahmestelle, und der Beleg gehört zur Rechnung. Bei einer Wohnungsübergabe ist das häufig der Punkt, auf den die Hausverwaltung besteht.
Woran Sie sich bei einer Abholung halten können
Wenn die kommunale Abfuhr für Ihren Fall der bessere Weg ist, sagen wir das am Telefon und fahren nicht raus. Kommen wir, dann zum verabredeten Termin und mit dem Nachweis über den Verbleib.
- Im Angebot steht eine Zahl, keine Spanne, und die gilt bis zum Termin
- Am Apparat sitzt der Betrieb selbst und nicht eine Vermittlungszentrale
- Für lange Strecken arbeiten wir mit festen Betrieben, die wir selbst kennen
- Gehaftet wird nach Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Ladung
Wohin es von hier aus weitergeht
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Sagen Sie uns, was übrig bleibt
Eine kurze Aufzählung am Telefon reicht für die Einschätzung, ob sich Warten lohnt oder ob wir fahren sollten.